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Die Küste zeigte sich heute von ihrer kühleren, nassen Seite gerade recht um den xxx
Regenwald zu besuchen. Er zählt zu den südlichsten, tropischen Regenwäldern. Der gut
angelegte ca. 5 Km lange Weg führte uns in den dichten Wald mit riesigen Feigenbäumen und
vielen andern typischen Regenwald-Pflanzen. Es blieb den ganzen Tag bedeckt und kühl, ein
Sommertag wie er auch in der Schweiz nicht selten vorkommt. Das heutige Tagesziel Huskisson ist
ein Fischer- und Ferienort mit Cabins und Caravanparks. Das gemietete Cabin hatte nicht den Komfort
von gestern, war dafür aber etwas günstiger. Wir verzichteten auf die World famous
Fish and Chips und assen im RSL-Club, einem Club der ehemaligen Kriegsteilnehmer zu Abend. Ob es
eine gute Entscheidung war können wir nicht korrekt beantworten. World famous ist der Club
jedenfalls nicht.
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Heute gings nun also los. Wir verliessen Canberra in nördlicher-östlicher Richtung nach Goulburn.
Etwas ausserhalb steuerte Warren den Subaru nach Osten Richtung Bundanoon. Über Moss Vale gelangten
wir zu den Fitzroy Falls, die trotz der Trockenheit noch etwas Wasser führten. Die Landschaft gleicht
etwas den Blue Mountains oder dem Grand Canyon in kleinerer Ausführung. Über den Macquarie Pass gings
steil herunter zur Küste. Kiama war unser Ziel wo wir ein luxuriöses Cabin mieteten. Die Ferienzeit ging
letzte Woche zu Ende und damit sinken auch etwas die Preise. Mit einem Glas Sparklingrundeten wir den
interessanten Tag ab.
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Nach dem Besuch des Denkmals, welches an das verhehrende Buschfeuer von 2003 erinnert kauften wir
noch ein paar Sachen ein für unsere bevorstehende Reise an die Südküste von New South Wales.
Den Rest des Tages verbrachten lesend am Schlangen übersähten Tisch im Garten. Sie dienen zur
Abschreckung der Vögel, die sonst den Tisch versche... würden.
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Einmal pro Monat führt der Veterans Athletic Club Canberra, dem auch Des & Warren
angehören einen Lauf durch, der nach der Handicapformel ausgetragen wird. Der langsamste mit
dem grössten Handicap startet zuerst, die schnellsten zuletzt, sodass alle gleichzeitig ins Ziel
kommen sollten. Nebst dem Lauf gibt es auch eine Kategorie die marschiert und dort starteten wir
zusammen mit Des. Die Zeiten werden genaustens gestoppt und können anderntags im Sportteil der
Canberra Zeitung nachgelesen werden. Den zweiten Teil des Tages verbrachten wir mit Stadtbesichtigung
und dem Besuch des Handicraft Markets.
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Des und Warren zeigten uns heute die nähere Umgebung von Canberra. Zunächst eine zurückgebaute
Überwachungsstation, welche die Amerikaner für die Verfolgung der Mondlandung aufgebaut hatten.
Später gings zu einem ehemaligen Gutshof, welcher bis zu den 50-iger Jahren bewirtschaftet wurde.
Heute ist das Farmland ein Bestandteil eines Nationalparks und wird von zahlreichen Kangaroos 'bewohnt'.
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Um fünf Uhr früh klingelte das Telefon, es war Zeit aufzustehen. Zu Fuss - ca. 25 Min - gingen
wir zum Busbahnhof. Der Greyhound Bus sollte um sieben losfahren und Canberra um halb vier
nachmittags erreichen. Mit einer Verspätung von einer halben Stunde gings schliesslich los. Der Bus
war nur halb gefüllt und somit hatte jeder von uns einen Fensterplatz. In Albury am Bahnhof
war Mittagshalt, wo noch ein paar Leute vom Zug kommend zustiegen. Kurz vor vier waren wir
in Canberra, wo uns Des & Warren ewarteten.
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Der zweite Tennistag brachte uns die Frauenhalbfinals zwischen Williams und Clysters sowie
Sharapova und Vaidisova. Diese beiden nicht sonderlich guten Spiele waren schon vor fünf zu Ende. Wir verzichteten auf
das anschliessende Doppel und stellten uns wieder für Tickets an, schliesslich spielte heute Abend
Roger Federer gegen Rodick. Gestern musste ich vor dem Stadion anstehen, da nur ca. 10 Personen direkt
vor dem Schalter warten dürfen. Heute hatten wir Glück und konnten uns direkt vor dem Schalter anstellen.
Um 20 min nach sechs hatte Rita ihr Ticket. Eine Stunde später, 10 min vor Beginn des Halbfinals Federer-Rodick
konnte ich zwei Tickets ergattern. Rita verkaufte ihr Ticket innert Sekunden. Trotz der Plätze in der obersten Reihe
hatten wir eine gute Sicht. Roger spielte so gut wie wohl nie zuvor, obwohl Rodick nicht schlecht spielte hatte
er nicht die geringste Chance. Das ausgefallene Nachtessen holten wir mit einem Sandwich im Hotelzimmer nach.
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Heute stand nun endlich Tennis auf unserem Tagesprogramm. Martina Hingis musste gegen
Kim Clysters antreten und verlor leider ihr Spiel. Sharapova gewann ihr Spiel mit ihrem
gewohnten Stöhnen. Der Männermatch zwischen Haas und Davidenko stand auf einem ganz anderen
Niveau. Wie wir erfuhren kann man sich in der Rod Laver Arena für Tickets bemühen. Nach vier
Uhr nachmittags kommen die Billette in den Verkauf, welche zurückgegeben werden. Ich stellte
mich für anderthalb Stunden in die Schlange. Da während dieser Zeit gerade drei Personen bedient
wurden gab ich das Unternehmen frühzeitig auf.
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Der heutige Tag war für Sightseeing reserviert. Nach dem Besuch des Marktes fuhren wir zur St. Kilda Beach
die nächstgelegene Beach für die Melbourner. Der Vergnügungspark war da schon mehr besucht. Direkt
beim Bahnhof sind einige moderne Gebäude entstanden, mit Austellungen, Läden und Cafes.
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Wir erreichten Melbourne morgens um sechs. Mit dem Zug fuhren wir eine Station zur Flinders Street
wo sich unser Hotel befindet. Wir bekamen sofort ein Zimmer und konnten uns daher noch etwas ausruhen,
im Bus haben wir nicht viel geschlafen. Gegen Mittag nach einem späten Früstück holten wir die Tickets
fürs Tennis vom Mittwoch und Donnerstag. Wir versuchten noch Tickets für die Abendspiele vom Mittwoch
oder Donnerstag zu bekommen - keine Chance alles ausverkauft.
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Am Vormittag fiel immer wieder Regen. Deshalb und weil wir heute Abend noch mit dem Bus nach
Melbourne fahren schauten wir uns die Entscheidung der Tour Down Under am TV an. Martin Elmiger
gewann den ersten Spurt und damit zusätzliche zwei Sekunden. Den zweiten Spurt machte eine Gruppe
unter sich aus die voraus fuhr. Die letzte Spurtentscheidung ging an Robbie McEwen und damit war die
Tour für Elmiger entschieden. Kurz vor sieben holten uns Margaret und Graham ab, um uns zum Busbahnhof
zu bringen.
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Heute war ein richtiger Regentag wie wir sie zur genüge von zu Hause kennen, hier in Südaustralien
und Adelaide geniesst man aber einen solchen Tag. Obwohl in den Flinders Ranges und um Coober Pedy einige
Strassen wohl für ein paar Tage unpassierbar sind und einige Kleinstädte abgeschnitten sind macht man nicht
auf Panik. Man freut sich, dass sich die Dämme wieder füllen und bald grünes Gras spriessen wird.
Leider ist dieses Wetter für die Fahrer der Tour Down Under nicht so willkommen. Dies hat aber Martin Elmiger
kaum gestört. Dank seinem heutigen 3. Etappen Rang und den zwei Sekunden Zeitgutschrift liegt er nun eine
Sekunde vor dem bisherigen Leader Menzies. Wir hoffen, dass er den ersten Rang am morgigen Schlusstag
verteidigen kann und werden ihn entsprechend anfeuern.
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Victor Harbour gehörte heute ganz den Velofahrer. Vormittags den 2500 Hobbyfahrer, welche die gleiche
Strecke absolvierten wie nachmittags die Profis. All jene die schon das Nove Colli oder das Alpen Brevet
mitgemacht haben kennen dieses Gefühl, es geschafft zu haben. Am Rande bemerkt - die Profis legten die 128 Km in 2h 38 min
zurück! Das Hauptthema in Südaustralien war heute aber nicht die 3. Etappe der Tour Down Under,
sondern der seit Wochen erwartete Regen. Seit neun Jahren findet die Tour statt und zum ersten Mal
hatte man auf einer Etappe Regen. Bauern und Gartenbesitzer können ihr Glück kaum fassen. An manchen Orten
viel innerhalb von ein paar Stunden soviel Regen wie sonst in einem ganzen Jahr. An einigen Orten
hatte dies auch leichte Überschwemmungen zur Folge, dies stört aber kaum jemand. Allzu lange musste man auf den
Regen warten.
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Die erste Etappe der Tour Down Under brachte gestern beinahe den ersten Sieg für einen Schweizer.
Martin Elmiger belegte im Schlusssprint in Tanunda (Barossa Valley) und im Gesamtklassement den zweiten Platz. Heute kam das
Hauptfeld mit 17 Minuten Rückstand in Hahndorf ins Ziel. Da in der Spitzengruppe keiner der Ausreisser
von gestern vertreten war behielt Martin den zweiten Gesamtrang. Die Hinfahrt nach Hahndorf durften wir
in Graham's "neuem" Volvo mitmachen. Den Rückweg legten wir auf unsern Velo's durch die Adelaide Hills
zurück. Die Fahrer der Tour wie auch wir schätzen die Abkühlung, für heute Abend und die kommenden Tage
ist sogar etwas Regen angesagt.
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Heute war ein anstrengender und heisser Tag, 40 Grad war die Vorhersage. Wir unternahmen nochmals
eine Ausfahrt mit Norman's Auto, mit Air Condition kein Problem. Das Ziel war der Murray River bei
Swan Reach und Blanchetown. Auf dem Rückweg, der durchs Barossa Valley führte, stoppten wir zum
Mittagessen bei Peter Lehmann's Winery. Am Abend dann stand die erste Etappe der Tour Down Under
auf dem Programm. Wie schon die Jahre zuvor ist nur ein Schweizer mit von der Partie. Diesmal
Martin Elmiger von Ag2r, die Jahre zuvor war er bei Phonak unter Vertrag. Das Rundstreckenrennen wurde
wie immer von den Aussies dominiert, die nun ihre Hauptsaison haben, ausser jenen die in Europäischen
Mannschaften fahren.
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Wenn man motorisiert ist darf ein Besuch im Clare Valley bei Skillogalee nicht fehlen. Zum ausgezeichneten
Essen - Ente in Kokosnuss Sauce mit schwarzem Reis - durfte ein Glas Shiraz, von Diana und Dave
offeriert nicht fehlen. Sie gaben uns noch eine Besonderheit mit auf den Weg, der Trevarrik ist ihr bester
Cabernet Sauvignon, wird in ein paar Wochen abgefüllt und soll ihr Flagschiff werden.
Die Flasche die sie uns mitgaben war ein Vorabzug - wir sind gespannt! Im Gegensatz zu den Hills ist das
Clare Valley wirklich Furz trocken. Man spricht hier in Australien vom regenärmsten Winter seit man Messungen
macht. Die Sprinkler dürfen nur noch einmal pro Woche benutzt werden, Fehlbare werden gebüsst. Heute hat es den
Minister erwischt der diese Verordnung angeordnet hat.
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Carmel flog nach Melbourne zum Tennis und Norman fährt nicht mehr Auto, somit können wir den
Toyota Combi für ein paar Tage benützen. Die erste Ausfahrt machten wir in die Adelaide Hills und
genossen in der Talunga Winery eine Toskanische Platte mit Fleisch, Gemüse und Käse. Wie man sieht
fliesst der Rose vom Fass direkt in einen Zuber. Zum Glück hatte Rita nur ein Glas, wenig später wurden wir
von der Polizei angehalten und Rita musste blasen!
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Nach meiner Vorfrühstücksfahrt auf dem Velo und dem anschliessenden ausgiebigen Frühstück
fuhren wir über Brighton nach Glenelg, wo dieses Wochenende ein internationales Beach
Volleyball Turnier stattfindet. Wie man sieht schützen sich nicht nur die menschlichen
Zuschauer vor der grellen Sonne.
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Nach den 40.2 Grad von gestern wurde für heute ein "Cool Change" erwartet, die auch
tatsächlich eintrat. Somit ein idealer Tag um mit Margaret & Graham ins McLaren Vale zu fahren.
Wir nahmen wie immer den Zug bis nach Norlunga und pedalten von dort auf dem alten Bahntrassee,
welches zu einem Veloweg mutiert wurde nach McLaren Vale. Im Tin Shed war es Zeit für den ersten
Kaffeehalt. Nach ein paar weiteren Kilometern durch Rebhügel erreichten wir Hoffmann's Weinkeller
& Restaurant gerade rechtzeitig zum Lunch. Auf dem Rückweg mussten wir unbedingt den Eiskaffee
im Tin Shed probieren. Im Osten sagen wir den Rauch des Buschfeuers, das gestern in der Nähe von
Kangarilla ausgebrochen ist. Ausgebrochen ist eigentlich der falsche Ausdruck, das Feuer wurde durch einen Irren
absichtlich entfacht.
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Nach dem Marktbesuch im Central City Market am Morgen spazierten wir am Nachmittag
wieder einmal zum Brownhill Creek. Wir trauten unsern Augen nicht, fast auf jedem Baum sass
ein Koala! Natürlich ist das etwas übertrieben, aber wir zählten nicht weniger als
13 Koala's entlang der Strasse. Man kann daher annehmen, dass auch abseits der Strasse sich noch
zusätzliche irgendwo auf einem Baum befanden. Der Frangi-Pangi Baum vor dem Unit steht nun
ebenfalls in voller Blüte.
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Was "kocht" man an einem heissen Tag wie heute - Steak Tartar! Natürlich haben
wir es nicht gekocht, dafür ist das Fleisch zu gut. Hans hätte seine Freude daran.
370 gr. feinstes Rindfleisch für 6 Franken, davon kann man in der Schweiz nur träumen.
Apropos Preise, 1 Kg Bananen, die nach dem letztjährigen Sturm in Queensland 13 Franken gekostet
haben, sind nun wieder für weniger als 3 Fr. zu haben.
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Trotz der angesagten 40 Grad wagten wir uns heute aufs Velo. Sogar die Möven bevorzugten einen
Schattenplatz. Die Sonne fand ihren Weg durchs Ozonloch und die Segler warteten auf Wind.
Die 40 Grad wurden nicht erreicht, das Thermometer kletterte nur auf 37.5 Grad.
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| Gestern verbrachten wir einen faulen Tag zu Hause. Dafür wagten wir
uns zum ersten Mal in die Hills und zwar zum Norton Summit von wo man eine gute Aussicht auf die Stadt
bis zum Meer hat. Davon gibts leider kein Foto. |
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