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Von Negara nach Suraberata


Bali by Bike

26.2. - 27.3.1994

Bei Tumbalen mit Mount Agung

 
Einleitung 

Radfahren gehört schon seit Jahren zu einer unserer bevorzugten Freizeitbeschäftigungen. Aber wegen der geographischen Lage von Buttwil (das liegt in der Schweiz) ist dies leider nicht das ganze Jahr möglich. Eine andere geliebte Beschäftigung ist das Reisen in ferne Länder und dies bevorzugt während des kalten Winters. 
Es lag somit auf der Hand diese beiden Dinge einmal in unseren Ferien zu kombinieren. Um es vorweg zu nehmen, es war eine tolle Sache und wir würden es sofort wieder machen! Wir hatten grosse Freude an den liebenswürdigen Balinesen und an der einmaligen Landschaft. Die vielen freundlichen Zurufe entlang der Strecke machten unsere Fahrten zusätzlich zu einem tollen Erlebnis.

26. Februar, Reisetag

Unser Flug mit der Air France führte von Zürich über Paris und Singapore nach Denpasar. Wir wählten Air France, weil diese Gesellschaft keine zusätzlichen Kosten für die Fahrräder berechnete. Es standen uns für Reisegepäck und Fahrrad wie bei allen Flügen 20 Kg zu. 
In Denpasar, das wir am frühen Nachmittag erreichten galt es die Fahrräder wieder fahrbereit zu machen, d.h. Pedalen montieren, Lenker und Sattelhöhe einstellen und die Reifen wieder aufzupumpen. Warum man jeweils für den Transport die Reifen entleeren muss ist und bleibt mir ein Rätsel. Die hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit brachten mich ganz schön ins Schwitzen. Mittlerweile scharte sich fast ein Dutzend Zaungäste um uns und verfolgten unser Tun. Nachdem auch das Gepäck seinen Platz auf dem Fahrrad gefunden hatte fuhren wir an die Sanur Beach, die wir von einer früheren Balireise her kannten.

28. Februar, 1. März

Diese beiden Tage dienten dazu uns an die Temperaturen und an die hohe Luftfeuchtigkeit zu gewöhnen. Ausserdem war das Hinterrad von Rita's Rennrad durch den Transport verbogen worden und musste neu gerichtet werden. Leider hatte ich das passende Werkzeug nicht in meinem Set. In der Stadt fanden wir beim zweiten Versuch eine Werkstatt mit der entsprechenden Ausrüstung. Der erste "Velomech" wollte die Hinterradfelge mit einem Hammer richten! Zu unserer Überraschung verlangte der Inhaber der Werkstätte nicht einmal Geld für seinen Dienst. Seine Antwort: er verlange nur Geld für Material! Mit einem kleinen Geschenk bedankten wir uns.

2. März, Sanur Beach - Bedugul, 62 Km 

Die Angewöhnungszeit war nun vorbei. Als wir so um halb neun die Sanurbeach in Richtung Norden verliessen war es schon recht warm. Bis Mengwi führte die Strecke durch flaches Gelände. Ab hier begann eine zunächst leichte Steigung. Der Schweiss tropfte aus allen Poren. Als es zunehmend steiler wurde hatte ich Mühe den Berg hinauf zu kommen. Es rächte sich nun, dass ich ab Herbst mein Training vollständig vernachlässigt hatte. Je näher wir Bedugul kamen umso steiler wurde es und ich musste einige Pausen einlegen. (Für trainierte Fahrer sind aber die Steigungen kaum ein Problem). Tief hing der Nebel um Bedugul, es fehlte nicht viel zum Regen. Am Markt deckten wir uns mit Früchten ein: Rambutans, Mangosteens und Bananen. Das kalte Wasser aus der Dusche erfrischte uns mehr als uns lieb war. Gegen Abend als wir mit langen Hosen und Pullover auf der Veranda unseres "Losmen's" sassen setze der Regen ein. Als wir um 19 Uhr vom Essen zurückkamen war es bereits dunkel. Kurze Zeit später lagen wir im Bett. Obwohl wir recht müde waren konnten wir nicht einschlafen. Der Gesang aus dem Lautsprecher der nahegelegenen Moschee war zu laut.

3. März, Bedugul

Um neun wurde uns das Früstück gebracht. Es war im Zimmerpreis von 15'000 Rupien ( ca. sFR 10.50 ) inbegriffen. Es bestand aus einigen Rambutans, Tee, Toast und Bananen. Da wir diesen Tag in Bedugul und Umgebung verbringen wollten, hatten wir es nicht eilig. Mit einem Boot liessen wir uns ueber den See und anschliessend zurück zum Tempel rudern. Am Nachmittag besuchten wir den Botanischen Garten und erneut den Markt. Zum Abendessen bestellten wir Mie Goreng, Gemüse und Tee. Das Nudelgericht wurde während dieser Ferien zu unserem Standardgericht. Während des Essens fiel wie schon gestern das Licht aus und damit kamen wir zu einem "Candle Light Dinner". In der Nacht hörte man einige Male das Rauschen des Regens.

4. März, Bedugul - Kalibukbuk, 40 Km 

Der Morgen zeigte sich von einer schlechten Seite, die Nebelschwaden hingen tief und es regnete meist mit nur kurzen Unterbrechungen. Wir packten trotzdem um bereit zu sein, falls es für einen Moment aufklären sollte. Um zehn war der Moment gekommen. Die Strasse führte in leichtem Auf und Ab vom Lake Bratan zum Lake Buyan. Hier begann ein 3 Km langer und steiler Aufstieg. Es folgte die lange Abfahrt nach Singaraja. In engen Kurven gings zeitweise sehr steil nach unten. Das Wetter hatte sich mitlerweile stark gebessert. Die Landschaft präsentierte sich uns in üppigem Grün. Von überall tönte es "Hallo". Nicht immer konnte man die Hand vom Lenker nehmen und zurück winken, zu steil waren einige Abschnitte. Als wir um die Mittagszeit in Singaraja an einem Mie Goreng sassen wollten einige Knaben unbedingt unsere Fahrräder reinigen. Für ein kleines Entgelt brachten sie unsere Gefährte wieder zum Glänzen. Gestärkt fuhren wir weiter der Lovina Beach enlang und suchten ein schön gelegenes Bungalow am Meer. In Kalibukbuk fanden wir was wir suchten, direkt am Meer. Es ist auch um einiges wärmer als in den Bergen um Bedugul und vom Regen ist nichts mehr zu sehen.

5. März, Abstecher nach Sangsit, 30 Km 

Wir hatten uns entschlossen noch einen Tag hier zu bleiben, wollten aber nicht ganz untätig sein. So machten wir eine kleine Fahrt nach Sangsit und besuchten dort einen alten Tempel. Gegen Abend braute sich ein Gewitter zusammen, das sich während des Nachtessens über dem Meer entlud. 

6. März, Kalibukbuk - Gilimanuk, 82 Km 

Während der Nacht war es drückend keiss, deshalb standen wir schon vor sieben Uhr auf. Fürs Frühstück war es aber noch zu früh, der Koch war noch nicht eingetroffen. Über Seritit gings oft am Meer entlang Richtung Westen. Es war sehr warm, aber die hohen Bäume entlang der Strasse warfen immer wieder Schatten auf die Strasse. Die Gegend ist deutlich schwächer besiedelt als im Süden. Trotzdem tönte alle paar hundert Meter ein "Hallo" von irgendwo her. Meistens sind es Kinder die sich über die seltsamen Fremden zuerst wundern und dann freundlich winken und zurufen. Unterwegs assen wir zur Stärkung in einem kleinen Warung, wie koennte es anders sein - Mie Goreng. Gilimanuk erreichten wir nach ca 4 Stunden auf dem Rad. Etwas ausserhalb der Stadt nahe der Fähre fanden wir eine Unterkunft. Es war allerdings nicht sehr ruhig, die Fähre nach Java schien die ganze Nacht zu verkehren. Wenn das Schiffshorn verstummt war, bellten die Hunde.

7. März, Gilimanuk - Negara, 33 Km 

Trotzem die heutige Etappe recht kurz war starteten wir relativ früh. Am Morgen ist es viel angenehmer zu fahren, wenn  die Temperaturen noch nicht so hoch sind. Da beidseits der Strasse wieder hohe Bäume standen oder die Strecke durch bewaldete Gebiete führte, konnten wir oft im Schatten fahren. Die Besiedlung in diesem Teil der Insel ist relativ gering. Auf unserer Karte waren keine Erhöhungen zu sehen, deshalb erwarteten wir eine lockere Fahrt. Es kam aber anders, auf dem ersten Teil der Fahrt gings ständig auf unf ab. Nach nicht einmal zwei Stunden erreichten wir Negara, unser heutiges Etappenziel. Somit hatten wir wieder viel Zeit die Stadt und den Markt zu erkunden. Das Angebot an Früchten war aber nicht so umfangreich wie an Märkten anderswo. Es begann leicht zu regnen, er war angenehm warm und deshalb nicht störend. 
 

8. März, Negara - Suraberata, 45Km 

Die ersten Kilometer waren noch ziemlich flach. Später wechselten sich kleine Anstiege und Abfahrten ständig ab. Die Ausläufer der Berge reichten bis zum Meer. Die Landschaft war sehr abwechslungsreich, grünen dichten Wäldern folgten ebenso grüne, terassenförmig angelegte Reisfelder. Immer wieder hielten wir an, genossen die Eindrücke und bannten sie auch auf Film. Gegen Mittag trafen wir in Suraberata ein. Die Bungalows, es waren eigentlich eher Häuser, lagen auf einer Kuppe etwas vom Meer und einem Fluss entfernt in einem lockeren Palmenhain. Wer absolute Ruhe sucht wäre hier genau richtig. Am Abend setzte wieder der obligate kurze Regenguss ein.

9. März, Suraberata - Ubud, 60 Km 

Heute an diesem strahlenden Morgen war etwas früher Tagwache als sonst. Das heutige Ziel war Ubud. Der erste Teil der Fahrt war wie gestern - es ging auf und ab. Um die Mittagszeit hatten wir Mengwi erreicht, das wir bereits am ersten Tag unserer Bali-Fahrt durchquert hatten. Ab hier folgten wir meistens den Nebenstrassen um dem Verkehr etwas auszuweichen. Wir erkannten Ubud kaum mehr, es hatte sich in den fünf Jahren seit unserem ersten Besuch sehr stark verändert. Es hat viel mehr Verkehr, es ist hektischer geworden, es wurde auch viel gebaut und die vielen Touristen fahren mit den gemieteten Kleinwagen selber von den Küsten in das Kultstädtchen. Trotzdem kann man nahe des Zentrums gute und ruhig gelegene Losmen finden. Junge Balinesen warten mit Prospekten auf Neuankömmlinge und preisen Unterkünfte an. Wenn man sich etwas Zeit nimmt kann man auch eine passende Bleibe finden.

10. + 11.  März,  Ubud

Als wir die Türe unseres kleinen Hauses öffneten stand der Tee bereits auf dem Tisch. Kurze Zeit später, nachdem wir auf der Veranda Platz genommen hatten brachte man uns schon das Fühstück. Den heutigen Tag verbrachten wir ohne die Fahrräder zu benützen. Zu Fuss besuchten wir die interessantesten Plätze in Ubud. Am Abend stand noch der Besuch der Barong Tanzveranstaltung auf dem Programm. Sie wird mehrheitlich von Touristen besucht, die auch extra aus den Küstenhotels anreisen. 
Auch den folgenden Tag verbrachten wir in Ubud auf ähnliche Weise.

12. März, Ubud - Penelokan, 37 Km 

Es war noch früh und dunkel als heftiger Regen niederprasselte. Ausgerechnet heute da wir nach Penelokan wollten. Später als wir aufstanden regnete es zwar nur noch leicht, aber es sah gar nicht vielversprechend aus. Trotzdem machten wir uns bereit um bei der nächsten Aufhellung losfahren zu können. Um 10 Uhr war es dann soweit. Aber bereits einige Minuten später setzte der Regen wieder ein. Und so blieb es auch bis nach Penelokan. Die Strasse wurde immer steiler je näher wir unserem Ziel kamen. Allmählich wurde es auch kühler, die Höhe von über 1000 M.ü.M. war nun deutlich spürbar. Am Dorfeingang hatten wir zunächst 500 Rp/pro Person als "Eintritt" zu bezahlen! Wir fuhren zum Lakeview Homestay, das wir von früher kannten. Auch hier hatte es sich einiges verändert, es wurden neue und viel grössere Bungalows gebaut, die aber auch entsprechend teurer waren. Aber wegen des einmaligen Blicks auf den Mt. Batur und den See bezahlt man gerne etwas mehr. Leider hatte sich das Wetter nicht gebessert, sodass man nur zeitweise den Berg durch die Wolken sehen konnte. 
Am Abend setzte dann wieder heftiger Regen ein. Damit muss man halt in der Regenzeit rechnen.

13. + 14. März in Penelokan

Am Morgen war alles in dichten Nebel gehüllt, der sich nur allmählich auflöste. Noch immer hingen dunkle Regenwolken am Berg. Gegen Mittag - der Nebel hatte sich in der Zwischenzeit aufgelöst - schlichen dunkle Wolken über den äusseren Kraterrand. Bald regnete es wieder. Wir verschoben die Fahrt zum See auf morgen. 
Die Bewölkung war heute wesentlich aufgelockerter als gestern. Der heftige Westwind half dabei merklich mit. Wir fuhren hinunter zum See. Auch hier wurde in den vergangenen Jahren kräftig gebaut, Hotels, Restaurants und neue Bungalowanlagen sind entstanden. Vorbei ist es mit dem idyllischen Ort am Lake Batur. 
 

15. März, Penelokan - Yeh Sanih, 55Km 

Als wir aufstanden goss es wie aus Kübeln. Es hatte aufgehört zu regnen als wir Penelokan in Richtung Kintamani verliessen. Nur kurz war unsere Freude darüber. Im dichtem Nebel und im Regen erreichten wir die Passhöhe, die auf über 1600 M.ü.M. liegt. Nicht einmal die Abfahrt konnten wir geniessen. Es war noch immer neblig und wir waren mitlerweile völlig durchnässt. Wir mussten sogar  zwei-dreimal anhalten, weil der Regen mit solcher Heftigkeit niederprasselte, dass man nichts mehr sehen konnte. Je näher wir der Küste kamen umso wärmer wurde es und zu unserer Freude hellte es auf. In Yeh Sanih (auch Air Sanih genannt), also am Meer war schönster Sonnenschein bei sehr warmen Temperaturen. Viele Balinesen nutzten den letzten Moslem-Feiertag zu einem Ausflug ans Meer. Wir bezogen ein schönes Bungalow mit Sicht aufs Meer und die gepflegte Gartenanlage. 
 

16. März, Ausflug nach Lovina Beach, 50 Km 

Nach unserem Standardfrühstück - Pancake, Früchte und Tee fuhren wir an die Lovina Beach. Wir mussten Geld wechseln und in Yeh Sanih gabs keine Money Changer. In Kubutambahan stoppten wir beim Tempel, nicht zuletzt um den in Stein gemeisselten Radfahrer zu fotografieren. Auf dem Rad war es wegen des Fahrtwindes fast angenehmer als wenn man sonstwo im Schatten sitzen würde. Wir mussten gleich zwei Money Changer aufsuchen, denn aufsmal kann man nur sFR. 200.- wechseln und wer weiss wann wir das nächste Mal Gelegenheit haben. Auf dem Rückweg hielten wir in Singaraja an, unsere Fahrräder hatten nach den verschiedenen Regentagen dringend eine Wäsche nötig. (Siehe Bild).

17. März, Yeh Sanih - Tulamben, 50 Km 

Schon am Morgen kündigte sich an, dass es ein heisser Tag werden würde. Dementsprechend war auch unser Wasserverbrauch am heutigen Tag. Am Mittag erreichten wir Tulamben und bezogen ein Bungalow direkt am Meer. Die Strasse war zum erstenmal auf Bali recht holprig, bisher hatten wir optimale Strassenbeläge und meistens nur wenig Verkehr. Hier in Tulamben trafen wir den ersten Radfahrer, einen Holländer. Während 6 Wochen bereist er Lombok und Bali mit dem Velo.

18. März, Tulamben - Tirtagangga, 25 Km 

Erneut ein strahlender Tag, sogar der Mt. Agung war am frühen Morgen absolut wolkenfrei. Es wurde ebenfalls wieder sehr warm, des öfteren bauten wir einen Halt ein, um den Wasserverlust auszugleichen. Die Strasse war im Gegensatz zu gestern wieder optimal. Ab Culik zum Aufstieg in Richtung Tirthagangga wurde die Fahrt besonders reizvoll. Die Unterkunft in den Bungalows beim Wasserpalast passte genau zu unserer Vorstellung die wir von dieser Ecke Bali's hatten. Das erfrischende Bad im grossen Pool sowie die spätere Massage liessen uns alle Anstrengungen der vergangenen Tage vergessen. Ein Ort zum verweilen!

20. März, Rund um den Mt. Seraya, 61 Km 

Für den heutigen Sonntag hatten wir uns vorgenommen im Uhrzeigersinn um den Mt. Seraya zu fahren. Als wir losfuhren war das Wetter noch nicht optimal, aber es wurde zunehmend schöner und damit auch wärmer. Besonders die Strecke der Küste entlang ab Amed hatte ihren Reiz. Sie war mit den kurzen steilen Anstiegen und Abfahrten zwar nicht leicht, aber die immer neuen Ausblicke auf die Buchten mit dem glasklarem tiefblauen Wasser und den unzähligen farbigen Fischerboten entschädigten uns für die Strapazen. Die Strasse wurde schlechter und steiler als wir die Küste in Richtung Seraya verliessen. Die Hitze war inzwischen recht hoch und machte den steilen Anstieg noch anstrengender. Wir waren froh, als wir endlich Seraya erreichten. Das Wasser in der Trinkflasche hatten wir ausgetrunken und auch das bescheidene Frühstück war längst verbraucht. Das Mie Goreng in einem kleinen Warung kam gerade rechtzeitig. Ab hier führte eine etwas bessere Strasse wieder Richtung Meer. Ab Ujung gings leicht ansteigend wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück. Wir hatten eine anstrengende aber durchaus lohnenswerte Fahrt hinter uns. Anderntags gönnten wir uns nochmals einen velofreien Tag. 

22. März, Tirtagangga - Putung - Klung Kung, 46 Km 

Als wir Tirthagangga so um halb neun verliessen war der Mt. Agung hinter uns wolkenfrei. Wir fuhren bis Amlapura in südlicher Richtung, von dort aus westlich über Bebandem nach Putung. Von hier aus hat man eine wunderbare Aussicht auf die Amuk Bay. Es folgte eine 20 Km lange herrliche Abfahrt. Oft haben wir etwas gebremst, um die herrliche Landschaft besser geniessen zu können. In Klungkung machten wir Station, einer Stadt in der es nichts Besonderes zu sehen gab. Zu frühem Schlaf kamen wir nicht, nebenan wurde bis spät in die Nacht für eine Barong Tanzaufführung geprobt.

23. März, Klung Kung - Jimbaran - Sanur Beach, 75 Km 

Kurz nach sechs Uhr standen wir bereits auf. Wir wollten heute möglichst früh losfahren um von der morgendlichen Frische profitieren zu können. Wir kamen gut voran, der Verkehr war aber wesentlich dichter als im Nordosten der Insel. Um zehn Uhr passierten wir die Sanur Beach. Unser Ziel war Jimbaran. Zum Abschluss der Ferien wollten wir es uns noch ein paar Tage gut gehen lassen und wählten das Keraton zu unserem Domizil. Aber US$ 110.- für das billigste Bungalow exklusive 21% Tax waren uns doch etwas zuviel. Bucht man eine Ferienreise in der Schweiz kostet eine Verlängerungswoche im Keraton keine 200 Dollar! Wir fuhren die fast 20 Kilometer zurück an die Sanur Beach und bezahlten im Gazebo keine 50 $.

25. März, Rückreise

Gestern an unserem leider letzten Ferientag machten wir Service an den Fahrrädern und machten sie reisefertig. Wir hatten mit einem Kleinbusfahrer vereinbart, dass er uns morgen früh mit allem Gepäck und den Fahrrädern zum Flugplatz bringen würde. 
Damit ging eine wunderbare Ferienreise mit dem Velo durch Bali zu Ende. Wir waren uns einig, dass es nicht die letzte Ferienreise auf diese Art sein würde.



 
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