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Einleitung
Radfahren gehört schon seit Jahren zu einer unserer bevorzugten
Freizeitbeschäftigungen. Aber wegen der geographischen Lage von Buttwil
(das liegt in der Schweiz) ist dies leider nicht das ganze Jahr möglich.
Eine andere geliebte Beschäftigung ist das Reisen in ferne Länder
und dies bevorzugt während des kalten Winters.
Es lag somit auf der Hand diese beiden Dinge einmal in unseren Ferien
zu kombinieren. Um es vorweg zu nehmen, es war eine tolle Sache und wir
würden es sofort wieder machen! Wir hatten grosse Freude an den liebenswürdigen
Balinesen und an der einmaligen Landschaft. Die vielen freundlichen Zurufe
entlang der Strecke machten unsere Fahrten zusätzlich zu einem tollen
Erlebnis. |
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26. Februar, Reisetag
Unser Flug mit der Air France führte von Zürich über
Paris und Singapore nach Denpasar. Wir wählten Air France, weil diese
Gesellschaft keine zusätzlichen Kosten für die Fahrräder
berechnete. Es standen uns für Reisegepäck und Fahrrad wie bei
allen Flügen 20 Kg zu.
In Denpasar, das wir am frühen Nachmittag erreichten galt es die
Fahrräder wieder fahrbereit zu machen, d.h. Pedalen montieren, Lenker
und Sattelhöhe einstellen und die Reifen wieder aufzupumpen. Warum
man jeweils für den Transport die Reifen entleeren muss ist und bleibt
mir ein Rätsel. Die hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit brachten
mich ganz schön ins Schwitzen. Mittlerweile scharte sich fast ein
Dutzend Zaungäste um uns und verfolgten unser Tun. Nachdem auch das
Gepäck seinen Platz auf dem Fahrrad gefunden hatte fuhren wir an die
Sanur Beach, die wir von einer früheren Balireise her kannten. |
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28. Februar, 1. März
Diese beiden Tage dienten dazu uns an die Temperaturen und an die hohe
Luftfeuchtigkeit zu gewöhnen. Ausserdem war das Hinterrad von Rita's
Rennrad durch den Transport verbogen worden und musste neu gerichtet werden.
Leider hatte ich das passende Werkzeug nicht in meinem Set. In der Stadt
fanden wir beim zweiten Versuch eine Werkstatt mit der entsprechenden Ausrüstung.
Der erste "Velomech" wollte die Hinterradfelge mit einem Hammer richten!
Zu unserer Überraschung verlangte der Inhaber der Werkstätte
nicht einmal Geld für seinen Dienst. Seine Antwort: er verlange nur
Geld für Material! Mit einem kleinen Geschenk bedankten wir uns. |
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2. März, Sanur Beach - Bedugul, 62
Km
Die
Angewöhnungszeit war nun vorbei. Als wir so um halb neun die Sanurbeach
in Richtung Norden verliessen war es schon recht warm. Bis Mengwi führte
die Strecke durch flaches Gelände. Ab hier begann eine zunächst
leichte Steigung. Der Schweiss tropfte aus allen Poren. Als es zunehmend
steiler wurde hatte ich Mühe den Berg hinauf zu kommen. Es rächte
sich nun, dass ich ab Herbst mein Training vollständig vernachlässigt
hatte. Je näher wir Bedugul kamen umso steiler wurde es und ich musste
einige Pausen einlegen. (Für trainierte Fahrer sind aber die Steigungen
kaum ein Problem). Tief hing der Nebel um Bedugul, es fehlte nicht viel
zum Regen. Am Markt deckten wir uns mit Früchten ein: Rambutans, Mangosteens
und Bananen. Das kalte Wasser aus der Dusche erfrischte uns mehr als uns
lieb war. Gegen Abend als wir mit langen Hosen und Pullover auf der Veranda
unseres "Losmen's" sassen setze der Regen ein. Als wir um 19 Uhr vom Essen
zurückkamen war es bereits dunkel. Kurze Zeit später lagen wir
im Bett. Obwohl wir recht müde waren konnten wir nicht einschlafen.
Der Gesang aus dem Lautsprecher der nahegelegenen Moschee war zu laut.
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3. März, Bedugul
Um neun wurde uns das Früstück gebracht. Es war im Zimmerpreis
von 15'000 Rupien ( ca. sFR 10.50 ) inbegriffen. Es bestand aus einigen
Rambutans, Tee, Toast und Bananen. Da wir diesen Tag in Bedugul und Umgebung
verbringen wollten, hatten wir es nicht eilig. Mit einem Boot liessen wir
uns ueber den See und anschliessend zurück zum Tempel rudern. Am Nachmittag
besuchten wir den Botanischen Garten und erneut den Markt. Zum Abendessen
bestellten wir Mie Goreng, Gemüse und Tee. Das Nudelgericht wurde
während dieser Ferien zu unserem Standardgericht. Während des
Essens fiel wie schon gestern das Licht aus und damit kamen wir zu einem
"Candle Light Dinner". In der Nacht hörte man einige Male das Rauschen
des Regens. |
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4. März, Bedugul - Kalibukbuk, 40
Km
Der Morgen zeigte sich von einer schlechten Seite, die Nebelschwaden
hingen tief und es regnete meist mit nur kurzen Unterbrechungen. Wir packten
trotzdem um bereit zu sein, falls es für einen Moment aufklären
sollte. Um zehn war der Moment gekommen. Die Strasse führte in leichtem
Auf und Ab vom Lake Bratan zum Lake Buyan. Hier begann ein 3 Km langer
und steiler Aufstieg. Es folgte die lange Abfahrt nach Singaraja. In engen
Kurven gings zeitweise sehr steil nach unten. Das Wetter hatte sich mitlerweile
stark gebessert. Die Landschaft präsentierte sich uns in üppigem
Grün. Von überall tönte es "Hallo". Nicht immer konnte man
die Hand vom Lenker nehmen und zurück winken, zu steil waren einige
Abschnitte. Als wir um die Mittagszeit in Singaraja an einem Mie Goreng
sassen wollten einige Knaben unbedingt unsere Fahrräder reinigen.
Für ein kleines Entgelt brachten sie unsere Gefährte wieder zum
Glänzen. Gestärkt fuhren wir weiter der Lovina Beach enlang und
suchten ein schön gelegenes Bungalow am Meer. In Kalibukbuk fanden
wir was wir suchten, direkt am Meer. Es ist auch um einiges wärmer
als in den Bergen um Bedugul und vom Regen ist nichts mehr zu sehen. |
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5. März, Abstecher nach Sangsit, 30
Km
Wir
hatten uns entschlossen noch einen Tag hier zu bleiben, wollten aber nicht
ganz untätig sein. So machten wir eine kleine Fahrt nach Sangsit und
besuchten dort einen alten Tempel. Gegen Abend braute sich ein Gewitter
zusammen, das sich während des Nachtessens über dem Meer entlud.
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6. März, Kalibukbuk - Gilimanuk, 82
Km
Während der Nacht war es drückend keiss, deshalb standen wir
schon vor sieben Uhr auf. Fürs Frühstück war es aber noch
zu früh, der Koch war noch nicht eingetroffen. Über Seritit gings
oft am Meer entlang Richtung Westen. Es war sehr warm, aber die hohen Bäume
entlang der Strasse warfen immer wieder Schatten auf die Strasse. Die Gegend
ist deutlich schwächer besiedelt als im Süden. Trotzdem tönte
alle paar hundert Meter ein "Hallo" von irgendwo her. Meistens sind es
Kinder die sich über die seltsamen Fremden zuerst wundern und dann
freundlich winken und zurufen. Unterwegs assen wir zur Stärkung in
einem kleinen Warung, wie koennte es anders sein - Mie Goreng. Gilimanuk
erreichten wir nach ca 4 Stunden auf dem Rad. Etwas ausserhalb der Stadt
nahe der Fähre fanden wir eine Unterkunft. Es war allerdings nicht
sehr ruhig, die Fähre nach Java schien die ganze Nacht zu verkehren.
Wenn das Schiffshorn verstummt war, bellten die Hunde. |
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7. März, Gilimanuk - Negara, 33 Km
Trotzem
die heutige Etappe recht kurz war starteten wir relativ früh. Am Morgen
ist es viel angenehmer zu fahren, wenn die Temperaturen noch nicht
so hoch sind. Da beidseits der Strasse wieder hohe Bäume standen oder
die Strecke durch bewaldete Gebiete führte, konnten wir oft im Schatten
fahren. Die Besiedlung in diesem Teil der Insel ist relativ gering. Auf
unserer Karte waren keine Erhöhungen zu sehen, deshalb erwarteten
wir eine lockere Fahrt. Es kam aber anders, auf dem ersten Teil der Fahrt
gings ständig auf unf ab. Nach nicht einmal zwei Stunden erreichten
wir Negara, unser heutiges Etappenziel. Somit hatten wir wieder viel Zeit
die Stadt und den Markt zu erkunden. Das Angebot an Früchten war aber
nicht so umfangreich wie an Märkten anderswo. Es begann leicht zu
regnen, er war angenehm warm und deshalb nicht störend.
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8. März, Negara - Suraberata, 45Km
Die
ersten Kilometer waren noch ziemlich flach. Später wechselten sich
kleine Anstiege und Abfahrten ständig ab. Die Ausläufer der Berge
reichten bis zum Meer. Die Landschaft war sehr abwechslungsreich, grünen
dichten Wäldern folgten ebenso grüne, terassenförmig angelegte
Reisfelder. Immer wieder hielten wir an, genossen die Eindrücke und
bannten sie auch auf Film. Gegen Mittag trafen wir in Suraberata ein. Die
Bungalows, es waren eigentlich eher Häuser, lagen auf einer Kuppe
etwas vom Meer und einem Fluss entfernt in einem lockeren Palmenhain. Wer
absolute Ruhe sucht wäre hier genau richtig. Am Abend setzte wieder
der obligate kurze Regenguss ein.
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9. März, Suraberata - Ubud, 60 Km
Heute an diesem strahlenden Morgen war etwas früher Tagwache als
sonst. Das heutige Ziel war Ubud. Der erste Teil der Fahrt war wie gestern
- es ging auf und ab. Um die Mittagszeit hatten wir Mengwi erreicht, das
wir bereits am ersten Tag unserer Bali-Fahrt durchquert hatten. Ab hier
folgten wir meistens den Nebenstrassen um dem Verkehr etwas auszuweichen.
Wir erkannten Ubud kaum mehr, es hatte sich in den fünf Jahren seit
unserem ersten Besuch sehr stark verändert. Es hat viel mehr Verkehr,
es ist hektischer geworden, es wurde auch viel gebaut und die vielen Touristen
fahren mit den gemieteten Kleinwagen selber von den Küsten in das
Kultstädtchen. Trotzdem kann man nahe des Zentrums gute und ruhig
gelegene Losmen finden. Junge Balinesen warten mit Prospekten auf Neuankömmlinge
und preisen Unterkünfte an. Wenn man sich etwas Zeit nimmt kann man
auch eine passende Bleibe finden.
10. + 11. März, Ubud
Als wir die Türe unseres kleinen Hauses öffneten stand der
Tee bereits auf dem Tisch. Kurze Zeit später, nachdem wir auf der
Veranda Platz genommen hatten brachte man uns schon das Fühstück.
Den heutigen Tag verbrachten wir ohne die Fahrräder zu benützen.
Zu Fuss besuchten wir die interessantesten Plätze in Ubud. Am Abend
stand noch der Besuch der Barong Tanzveranstaltung auf dem Programm. Sie
wird mehrheitlich von Touristen besucht, die auch extra aus den Küstenhotels
anreisen.
Auch den folgenden Tag verbrachten wir in Ubud auf ähnliche Weise. |
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12. März, Ubud - Penelokan, 37 Km
Es war noch früh und dunkel als heftiger Regen niederprasselte.
Ausgerechnet heute da wir nach Penelokan wollten. Später als wir aufstanden
regnete es zwar nur noch leicht, aber es sah gar nicht vielversprechend
aus. Trotzdem machten wir uns bereit um bei der nächsten Aufhellung
losfahren zu können. Um 10 Uhr war es dann soweit. Aber bereits einige
Minuten später setzte der Regen wieder ein. Und so blieb es auch bis
nach Penelokan. Die Strasse wurde immer steiler je näher wir unserem
Ziel kamen. Allmählich wurde es auch kühler, die Höhe von
über 1000 M.ü.M. war nun deutlich spürbar. Am Dorfeingang
hatten wir zunächst 500 Rp/pro Person als "Eintritt" zu bezahlen!
Wir fuhren zum Lakeview Homestay, das wir von früher kannten. Auch
hier hatte es sich einiges verändert, es wurden neue und viel grössere
Bungalows gebaut, die aber auch entsprechend teurer waren. Aber wegen des
einmaligen Blicks auf den Mt. Batur und den See bezahlt man gerne etwas
mehr. Leider hatte sich das Wetter nicht gebessert, sodass man nur zeitweise
den Berg durch die Wolken sehen konnte.
Am Abend setzte dann wieder heftiger Regen ein. Damit muss man halt
in der Regenzeit rechnen. |
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13. + 14. März in Penelokan
Am Morgen war alles in dichten Nebel gehüllt, der sich nur allmählich
auflöste. Noch immer hingen dunkle Regenwolken am Berg. Gegen Mittag
- der Nebel hatte sich in der Zwischenzeit aufgelöst - schlichen dunkle
Wolken über den äusseren Kraterrand. Bald regnete es wieder.
Wir verschoben die Fahrt zum See auf morgen.
Die Bewölkung war heute wesentlich aufgelockerter als gestern.
Der heftige Westwind half dabei merklich mit. Wir fuhren hinunter zum See.
Auch hier wurde in den vergangenen Jahren kräftig gebaut, Hotels,
Restaurants und neue Bungalowanlagen sind entstanden. Vorbei ist es mit
dem idyllischen Ort am Lake Batur.
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15. März, Penelokan - Yeh Sanih, 55Km
Als
wir aufstanden goss es wie aus Kübeln. Es hatte aufgehört zu
regnen als wir Penelokan in Richtung Kintamani verliessen. Nur kurz war
unsere Freude darüber. Im dichtem Nebel und im Regen erreichten wir
die Passhöhe, die auf über 1600 M.ü.M. liegt. Nicht einmal
die Abfahrt konnten wir geniessen. Es war noch immer neblig und wir waren
mitlerweile völlig durchnässt. Wir mussten sogar zwei-dreimal
anhalten, weil der Regen mit solcher Heftigkeit niederprasselte, dass man
nichts mehr sehen konnte. Je näher wir der Küste kamen umso wärmer
wurde es und zu unserer Freude hellte es auf. In Yeh Sanih (auch Air Sanih
genannt), also am Meer war schönster Sonnenschein bei sehr warmen
Temperaturen. Viele Balinesen nutzten den letzten Moslem-Feiertag zu einem
Ausflug ans Meer. Wir bezogen ein schönes Bungalow mit Sicht aufs
Meer und die gepflegte Gartenanlage.
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16. März, Ausflug nach Lovina Beach,
50 Km
Nach
unserem Standardfrühstück - Pancake, Früchte und Tee fuhren
wir an die Lovina Beach. Wir mussten Geld wechseln und in Yeh Sanih gabs
keine Money Changer. In Kubutambahan stoppten wir beim Tempel, nicht zuletzt
um den in Stein gemeisselten Radfahrer zu fotografieren. Auf dem Rad war
es wegen des Fahrtwindes fast angenehmer als wenn man sonstwo im Schatten
sitzen würde. Wir mussten gleich zwei Money Changer aufsuchen, denn
aufsmal kann man nur sFR. 200.- wechseln und wer weiss wann wir das nächste
Mal Gelegenheit haben. Auf dem Rückweg hielten wir in Singaraja an,
unsere Fahrräder hatten nach den verschiedenen Regentagen dringend
eine Wäsche nötig. (Siehe Bild).
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17. März, Yeh Sanih - Tulamben, 50
Km
Schon am Morgen kündigte sich an, dass es ein heisser Tag werden
würde. Dementsprechend war auch unser Wasserverbrauch am heutigen
Tag. Am Mittag erreichten wir Tulamben und bezogen ein Bungalow direkt
am Meer. Die Strasse war zum erstenmal auf Bali recht holprig, bisher hatten
wir optimale Strassenbeläge und meistens nur wenig Verkehr. Hier in
Tulamben trafen wir den ersten Radfahrer, einen Holländer. Während
6 Wochen bereist er Lombok und Bali mit dem Velo. |
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18. März, Tulamben - Tirtagangga,
25 Km
Erneut
ein strahlender Tag, sogar der Mt. Agung war am frühen Morgen absolut
wolkenfrei. Es wurde ebenfalls wieder sehr warm, des öfteren bauten
wir einen Halt ein, um den Wasserverlust auszugleichen. Die Strasse war
im Gegensatz zu gestern wieder optimal. Ab Culik zum Aufstieg in Richtung
Tirthagangga wurde die Fahrt besonders reizvoll. Die Unterkunft in den
Bungalows beim Wasserpalast passte genau zu unserer Vorstellung die wir
von dieser Ecke Bali's hatten. Das erfrischende Bad im grossen Pool sowie
die spätere Massage liessen uns alle Anstrengungen der vergangenen
Tage vergessen. Ein Ort zum verweilen!
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20. März, Rund um den Mt. Seraya,
61 Km
Für
den heutigen Sonntag hatten wir uns vorgenommen im Uhrzeigersinn um den
Mt. Seraya zu fahren. Als wir losfuhren war das Wetter noch nicht optimal,
aber es wurde zunehmend schöner und damit auch wärmer. Besonders
die Strecke der Küste entlang ab Amed hatte ihren Reiz. Sie war mit
den kurzen steilen Anstiegen und Abfahrten zwar nicht leicht, aber die
immer neuen Ausblicke auf die Buchten mit dem glasklarem tiefblauen Wasser
und den unzähligen farbigen Fischerboten entschädigten uns für
die Strapazen. Die Strasse wurde schlechter und steiler als wir die Küste
in Richtung Seraya verliessen. Die Hitze war inzwischen recht hoch und
machte den steilen Anstieg noch anstrengender. Wir waren froh, als wir
endlich Seraya erreichten. Das Wasser in der Trinkflasche hatten wir ausgetrunken
und auch das bescheidene Frühstück war längst verbraucht.
Das Mie Goreng in einem kleinen Warung kam gerade rechtzeitig. Ab hier
führte eine etwas bessere Strasse wieder Richtung Meer. Ab Ujung gings
leicht ansteigend wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück. Wir hatten
eine anstrengende aber durchaus lohnenswerte Fahrt hinter uns. Anderntags
gönnten wir uns nochmals einen velofreien Tag.
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22. März, Tirtagangga - Putung - Klung Kung,
46 Km
Als
wir Tirthagangga so um halb neun verliessen war der Mt. Agung hinter uns
wolkenfrei. Wir fuhren bis Amlapura in südlicher Richtung, von dort
aus westlich über Bebandem nach Putung. Von hier aus hat man eine
wunderbare Aussicht auf die Amuk Bay. Es folgte eine 20 Km lange herrliche
Abfahrt. Oft haben wir etwas gebremst, um die herrliche Landschaft besser
geniessen zu können. In Klungkung machten wir Station, einer Stadt
in der es nichts Besonderes zu sehen gab. Zu frühem Schlaf kamen wir
nicht, nebenan wurde bis spät in die Nacht für eine Barong Tanzaufführung
geprobt.
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23. März, Klung Kung - Jimbaran - Sanur Beach,
75 Km
Kurz
nach sechs Uhr standen wir bereits auf. Wir wollten heute möglichst
früh losfahren um von der morgendlichen Frische profitieren zu können.
Wir kamen gut voran, der Verkehr war aber wesentlich dichter als im Nordosten
der Insel. Um zehn Uhr passierten wir die Sanur Beach. Unser Ziel war Jimbaran.
Zum Abschluss der Ferien wollten wir es uns noch ein paar Tage gut gehen
lassen und wählten das Keraton zu unserem Domizil. Aber US$ 110.-
für das billigste Bungalow exklusive 21% Tax waren uns doch etwas
zuviel. Bucht man eine Ferienreise in der Schweiz kostet eine Verlängerungswoche
im Keraton keine 200 Dollar! Wir fuhren die fast 20 Kilometer zurück
an die Sanur Beach und bezahlten im Gazebo keine 50 $.
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25. März, Rückreise
Gestern an unserem leider letzten Ferientag machten wir Service an den
Fahrrädern und machten sie reisefertig. Wir hatten mit einem Kleinbusfahrer
vereinbart, dass er uns morgen früh mit allem Gepäck und den
Fahrrädern zum Flugplatz bringen würde.
Damit ging eine wunderbare Ferienreise mit dem Velo durch Bali zu Ende.
Wir waren uns einig, dass es nicht die letzte Ferienreise auf diese Art
sein würde. |